
Es war ein kleiner, unscheinbarer Beitrag in einer großen Berliner Tageszeitung, doch er sorgte für Gesprächsstoff weit über die Hauptstadt hinaus. Unter der Rubrik „Kulinarisches und Kurioses“ berichtete das Blatt von einem Gastwirt, der in seinem Restaurant ausschließlich koschere Speisen anbieten wollte. So weit, so nachvollziehbar.
Doch dann kam der Satz, der bei manchen Lesern für Stirnrunzeln sorgte: „Der Aal gehört nicht dazu – er ist nicht koscher, da er weder Flossen noch Schuppen besitzt.“ Ein kurzer Hinweis, fast nebenbei, und doch brisant: Sollte der traditionsreiche Speisefisch, der seit Jahrhunderten auf deutschen Tellern landet, nach jüdischem Speisegesetz tatsächlich verboten sein? Der Gastwirt, so der Bericht, habe den Aal kurzerhand von der Karte gestrichen und seine Entscheidung mit einem Lächeln begründet: „Dann eben keine Räucheraalplatte mehr – meine Gäste werden es überleben.“ Angeblich sei es auch zu lebhaften Diskussionen am Stammtisch gekommen, ob das Verbot nicht doch ein wenig streng ausgelegt sei. Einige hätten gar gemunkelt, dass auch die Redaktion sich nicht ganz sicher gewesen sei, wie es um die Schuppen des Aals bestellt sei.
„Ist diese Geschichte wahr – oder habe ich sie frei erfunden?“
- Fischform-Auflaufform: Kreatives Schnitzmuster, lebensechte Fischform, es ist nicht nur eine Keramikschale, sondern auch ein feines Kunstwerk, sehr geeignet für Haushalt und gewerbliche Nutzung.
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