Das Stadium der Glasaale

Zwischen Wunder, Wandel und Wirklichkeit“

Wer hätte vor fünfzig Jahren gedacht, dass aus einer alljährlichen Massenerscheinung einmal ein seltener Anblick würde? „Milliarden Glasaale steigen in die Flüsse auf!“ – so klang einst der Frühling in den Küstenregionen Europas. Heute würde man bei solch einer Schlagzeile nur noch ungläubig den Kopf schütteln. Und doch – dieses unscheinbare, durchsichtige Wesen, kaum dicker als eine Makkaroni, ist der Anfang all dessen, was die meisten später als Aal kennen.

Wenn man sich mit dem Stadium der Glasaale beschäftigt, merkt man schnell: Er ist weit mehr als nur ein Übergangsstadium. Er ist das fragile Bindeglied zwischen Ozean und Binnenland, zwischen Leben und Verschwinden. Hier entscheidet sich, ob die jahrtausendealte Wanderung des Aals fortgesetzt oder unterbrochen wird.

Wie kann ein Tier, das einst in Milliarden vorkam, heute nur noch in wenigen Prozenten seiner alten Stärke überleben? Liegt die Ursache im normalen Klimawandel der Erde, in der Überfischung, bei den Mastanlagen, in illegalem Handel – oder in unserer Unfähigkeit, rechtzeitig Grenzen zu ziehen?

In den folgenden Kapiteln begleite ich als Aalfreund und -experte den Glasaal auf seiner Reise: vom winzigen Neuanfang am Kontinentalsockel über die Wunder seiner biologischen Verwandlung, den beschwerlichen Weg in die Mündungen unsere Flüsse, bis hin zu den politischen, wirtschaftlichen und moralischen Grenzen, die ihn heute umgeben.

Geschichte

Mitte, manchmal auch erst Ende April, setzte – meist drei Tage vor oder nach dem Mondwechsel – die große Wanderung der Glasaale ein.
Voraussetzung: das Wasser musste mindestens acht Grad warm sein. Dann drängten sich die durchsichtigen Jungtiere in dichten Schwärmen, sogar bis zu zwanzig Meter breit, manchmal kilometerlang, flussaufwärts. Nichts schien sie aufzuhalten – außer vielleicht die Aalbrutfangstationen an den Sperrwerken, wie zum Beispiel am alten Tidewehr bei Herbrum an der Ems.

Nach dem Krieg war Deutschland auf sich allein gestellt – die Fangstation am Severn in Südengland ging verloren, viele Flüsse waren verschmutzt, besonders Weser und Elbe. In den 60ern wurde das alte Wehr an der Ems neu aufgebaut. Gleichzeitig entstand dort eine moderne Aalbrutfangstation mit Fischtreppe und Aufstiegsrinne – für jene, die den Fang überlebten und weiterziehen durften.

Damals war der Fang reine Handarbeit. Mit einfachen Leinenkeschern wurden die Glasaale direkt aus dem Wasser geholt. Ein Lichtschein genügte, und die brodelnden Schwärme sammelten sich in den ruhigeren Abschnitten. Etwa zwei Stunden vor bis zwei Stunden nach dem Nachthochwasser erreichten sie das Wehr.

In Holzkisten, mit Gaze bespannt und feucht gehalten durch einen schmelzenden Eisblock, wurden die Glasaale weitertransportiert – rund 8 000 Tiere pro Kiste. Die Fangstelle an der Ems lieferte beispielgebend in den 60er Jahren bis zu sechs Tonnen Glasaale jährlich – 1982 waren es noch magere 102 Kilogramm. Woran dieser gewaltige Anstieg lag, weiß bis heute niemand so genau.

Und heute? Wer hat dieses Schauspiel zuletzt mit eigenen Augen gesehen? Vielleicht sollte man wirklich mal wieder Ende April hinfahren – zum Mondwechsel, mit Kamera und Taschenlampe, um dem verschwundenen Wunder mit viel Glück noch einmal nachzuspüren.

Biologie der Glasaale

Wenn die winzigen, blattförmigen Leptocephalus-Larven nach rund drei Jahren Drift mit dem Golfstrom den Rand des europäischen Kontinentalsockels erreichen, beginnt eines der faszinierendsten Kapitel im Leben des Aals: die Verwandlung zum Glasaal.
Innerhalb weniger Wochen durchläuft der Körper einen radikalen Umbau. Die Larve verliert ihre flache, blattartige Gestalt, wird kürzer, kompakter und nimmt erstmals die typische Form eines kleinen Aals an. Muskeln, Haut und Organe werden neu aufgebaut – fast so, als würde sich der Aal selbst „zusammenfalten“, um bereit für ein völlig anderes Leben zu werden.
Dabei schrumpft die Körperlänge von etwa acht auf sechs Zentimeter, das Gewicht bleibt jedoch nahezu gleich – ein Zeichen dafür, wie viel Substanz in dieser Miniatur steckt.

MerkmalBeschreibung
DauerCa. 4–5 Monate (Kontinentalsockel -> Küste)
Größe6–8 cm
LebensraumKontinentalschelf bis Küstengewässer (Salzwasser)
MerkmaleDurchsichtig, unpigmentiert, ungeschlechtlich, lichtscheu
Wanderungsgeschwindigkeit7–8 km pro Tag
BesonderheitenWandern in Schwärmen, reagieren auf Temperatur und Salzgehalt, Beginn der Pigmentierung

Das Ergebnis ist ein durchsichtiger, aber bereits erstaunlich kompletter kleiner Aal: mit funktionsfähigen Kiemen, einem ausgeprägten Geruchssinn und der Fähigkeit, aktiv zu schwimmen. Die Glasaale sind zu diesem Zeitpunkt weder Meeres- noch Süßwasserfische, sondern befinden sich in einem biologischen Zwischenzustand – perfekt angepasst an das Leben in den Küstenzonen und Flussmündungen, wo sich Salz- und Süßwasser mischen (Brackwasser).

Ihre Transparenz ist nicht nur Tarnung, sondern auch Energiesparprogramm: Sie macht die Tiere nahezu unsichtbar für Fressfeinde und reduziert gleichzeitig den Stoffwechsel. Während die Leptocephali noch passiv mit den Strömungen trieben, beginnen die Glasaale jetzt, sich gezielt zu orientieren.

Erst wenn sie die vorbestimmten Flussmündungen erreichen und dort beginnen, Pigmente zu bilden, endet dieses geheimnisvolle Glasaalstadium. Die Tiere werden zu Steigaalen – und damit tlw. auch zu echten Bewohnern der Binnengewässer. Doch der Weg dorthin ist für viele noch extrem lebensgefährlich und voller menschengemachter und natürlicher Hürden.

Wanderung der Glasaale

Nach Abschluss der Umwandlung von der Weidenblattlarve zum Glasaal beginnt eine der erstaunlichsten Massenwanderungen der Natur. Fast gleichzeitig setzen sich unzählige Glasaale in Bewegung, als folgten sie einem unsichtbaren Signal. Ihr Ziel sind die Küsten Europas und Nordafrikas, wo sie erstmals in Kontakt mit den Flussmündungen und dem Süßwasser treten.

Während dieser Reise, die sie über mehrere hundert bis weit über tausend Kilometer führt, zeigen die Glasaale erstmals ihre charakteristische Lichtscheu – eine negativ fototaktische Reaktion. Tagsüber halten sie sich in tieferen, dunkleren Wasserschichten auf, um sich vor Fressfeinden zu schützen und Energie zu sparen. Erst in den Nachtstunden steigen sie auf und lassen sich von Strömungen und Gezeiten treiben. Dieses Verhalten prägt ihr ganzes weiteres Leben: Auch erwachsene Aale meiden hell erleuchtete Bereiche und suchen stets den Schutz des Dunkels.

Im Gegensatz zu anadromen Wanderfischen wie dem Lachs können Glasaale sich eigentlich nicht auf bestimmte Gewässer prägen. Sie besitzen ja keine eigene Erinnerung an ein „Heimatgewässer“, wo sie noch nie waren. Oder indirekt doch auf Stammebene?

Der hochsensible olfaktorische Sinn der Aale ermöglicht es ihnen, selbst in großer Entfernung feinste Konzentrationen von Stoffen wahrzunehmen, die aus Flussmündungen austreten. Sie folgen allerdings nicht nur diesem perfekten Geruchssinn.

In welche Flussmündungen die Aale einwandern, entscheidet ein sehr kompliziertes Zusammenspiel aus vielen Faktoren wie:

  • Wassertemperatur
  • Strömungseinflüsse
  • biochemische Reize
  • Sauerstoffgehalt
  • quantitatives Vorhandensein adulter Aale
  • vermutlich auch ein angeborener „Fingerabdruck“ des Erdmagnetfeldes (Magnetsinn / passiver Elektro-Ortungssinn)
  • möglicherweise auch eine Stammgehörigkeit zu den vorgesehenen Flüssen Europas
  • Kontinentalschelf- und Küstenhydrodynamik (östliche Lage und Entfernung zur Sargassosee)
  • Tidenmechanik und die Ausprägung trichterförmiger Flussmündungen (Tiefe und Breite)

Viele der angeführten Faktoren und deren Wahrnehmung durch die Aale beeinflussen auch die „Attraktivität“ eines Gewässers für den Aal. Die jeweilige mengenmäßige Anzahl der erwachsenen Aale im Gewässer sendet über ihren Stoffwechsel (Ausscheidungen) feine biochemische Signale aus, die den ankommenden Glasaalen instinktiv und schrittweise den Weg in Richtung Land weisen. Oder wie mein alter Aalfreund Hein (82) einmal trocken meinte:

„Woveel scheten warrt dar gifft dat ok veel to freten“

Die Vorstellung eines „Heimatgewässers“ ist größtenteils irreführend. Der europäische Aal ist in den Binnengewässern kein Einheimischer, sondern ein Zuwanderer. Seine eigentliche Heimat liegt in der Sargassosee, irgendwo im westlichen Atlantik. Dort werden die Larven geboren, bevor sie später als Glasaale zu den europäischen Küsten ziehen und sich dort für viele Jahre in Flüssen und Seen aufhalten. Fakt.

Anhand der vielen Faktoren dieser Aalwanderung könnte man sich als passionierter Aalangler auch einmal eine unvermeidlich kritische Frage stellen:
Was passiert, wenn man sie „entführt“ und in „fremde, geschlossene und/oder abgesperrte Habitate“ umsetzt und somit in das millionenalte und komplizierte Gefüge zu stark eingreift und hiermit alles durcheinanderbringt?

Während der Einwanderung können die Glasaale enorme Distanzen überwinden. Vom Kontinentalabhang bis zu den Küsten Mitteleuropas legen sie etwa 1000 bis 1200 Kilometer zurück. Je nach Strömung erreichen sie eine durchschnittliche Geschwindigkeit von sieben bis acht Kilometern pro Tag. Diese Wanderung dauert mehrere Monate und ist zugleich eine Phase großer körperlicher Belastung. Viele Tiere fallen Fressfeinden zum Opfer oder verlieren durch ungünstige Bedingungen an Kraft.

Historische Berichte aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts beschreiben eindrucksvolle Aufstiege, bei denen Abermillionen Glasaale in die Flusseinläufe zogen – oft im Zusammenhang mit bestimmten Mondphasen und bei Wassertemperaturen um 8 °C. Heute sind solche Phänomene nur noch selten zu beobachten.

Um den Bestand zu erhalten, wurden in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche technische Lösungen erprobt – etwa Fischtreppen, künstliche Aufstiegshilfen und sogenannte Aalbrutfangstationen. Diese Einrichtungen ermöglichten es, Glasaale/Steigaale abzufangen und in obere Flussabschnitte umzusetzen, die sonst unerreichbar wären. Besonders an der Ems wurden in den 1960er Jahren solche Fangstationen eingerichtet.

Doch trotz dieser Bemühungen ist der natürliche Wanderzyklus des europäischen Aals bis heute empfindlich gestört. Seine Reise von der Tiefsee bis in die europäischen Binnengewässer bleibt eines der größten und zugleich verletzlichsten Naturwunder – geprägt von Anpassung, Ausdauer und dem ständigen Versuch, Hindernisse zu überwinden, die der Mensch in seinen uralten Weg gestellt hat.

Glasaalbestand und Glasaalfischerei

Wer heute an Europas Küsten oder Flussmündungen nach Glasaalen sucht, sieht nur noch einen schwachen Schatten früherer Zeiten. Noch in den 1960er- und 1970er-Jahren erreichten Millionen winziger Glasaale jedes Frühjahr die Mündungen unserer Flüsse. Heute ist es weniger als ein Prozent dieser Menge. Die Rekrutierung – also der jährliche Nachwuchs – liegt am Boden, und der Aal gilt offiziell als „vom Aussterben bedroht“.

Die Gründe dafür sind sehr vielschichtig: Jahrzehntelange Überfischung der Glasaalbestände, der Fang für den Export nach Asien, der Verlust von Lebensräumen durch Wehre und Schleusen, aber auch Parasiten, Umweltgifte und Veränderungen im Golfstrom spielen eine Rolle. Viele ehemalige Aufstiegsgewässer sind heute für Jungfische schlicht unpassierbar – rund die Hälfte aller potenziellen Aalflüsse in Europa gilt als „fragmentiert“ oder blockiert.

Auch die Aal-Fischerei selbst hat sich dramatisch verändert. In früheren Jahrzehnten wurden in Europa jährlich mehr als 10.000 Tonnen Aale gefangen, heute sind es nur noch wenige Tausend. Das betrifft nicht nur die großen Küstenfischereien, sondern auch die Binnenfischerei und letztlich die Angler: weniger Fische, strengere Fangzeiten, geringere Bestände. Besonders kritisch ist die Lage beim Glasaal – jenem durchsichtigen Jungfisch, der vom Atlantik in unsere Flüsse zieht. Er wird vielerorts gefangen, um in Aquakulturen oder für zum Teil recht fragliche Besatzprogramme genutzt zu werden.

Weil Glasaale so selten geworden sind, sind sie auch auf dem Schwarzmarkt zu einem lukrativen Gut geworden. Kilopreise von mehreren Tausend Euro führten in den vergangenen Jahren immer wieder zu Schlagzeilen über Schmuggel und illegale Exporte. In manchen Ländern wird deshalb inzwischen die Entnahme komplett untersagt, in anderen streng überwacht und limitiert.

Besatzmaßnahmen – Zwischen Hoffnung und Irrtum

Wenn man die Geschichte der Aalbesatzmaßnahmen in Mitteleuropa betrachtet, dann schwankt sie zwischen gut gemeintem Artenschutz und menschlichem Aktionismus. Der Wille, den Aal zu retten, war oft da – doch nicht selten fehlte das Verständnis für die komplexen Zusammenhänge, die sein Überleben bestimmen.

Bereits im vergangenen Jahrhundert gehörte der Aalbesatz vielerorts zur festen Routine. Besonders in Westdeutschland wurden Glasaale von der Ems über Hamburg bis in die verschiedensten Landesverbände in ganz Deutschland transportiert. In eigens dafür eingerichteten Versandstellen wurden sie in kühlen Holzkisten, mit Eis und Sauerstoff versorgt, auf ihre Reise in unzählige Flüsse und Seen geschickt. Vier bis sechs Tonnen Aalbrut konnten in guten Jahren gewonnen werden – ein beachtlicher Aufwand für eine Fischart, deren Lebensweise man damals nur in Ansätzen verstand.

Später, als die natürlichen Aufstiege in Deutschland versiegten, wurden stammfremde Glasaale zunehmend aus England und Frankreich importiert. Heute sind sie so rar geworden, dass die Aalversandstelle des Deutschen Fischereiverbandes regelmäßig mit kommerziellen Aalfarmen um die letzten verfügbaren Tiere konkurrieren muss. In manchen Jahren fiel der Besatz sogar komplett aus – schlicht, weil keine Glasaale mehr verfügbar waren.

Die Idee des Aalbesatzes war im Ursprung einfach: Man wollte den Rückgang der Bestände durch künstliches Nachsetzen ausgleichen. Doch was wie eine logische Lösung klang, entpuppte sich mit der Zeit als komplizierter Balanceakt. Einerseits halfen Besatzmaßnahmen tatsächlich dabei, den Aal in vielen Gewässern überhaupt noch sichtbar zu halten. Andererseits haben falsche Vorgehensweisen und ein unzureichendes Verständnis der Biologie des Aals erhebliche Schäden angerichtet.

Ein Beispiel dafür ist das Thema Geschlechterverhältnis. Junge Aale sind zunächst geschlechtslos – ihr Geschlecht entwickelt sich erst später (Steigaalstadium), abhängig von Umweltbedingungen. In dichten Populationen oder beengten Haltungsbedingungen – wie sie in Aalfarmen oder bei Massenbesatz vorkommen – entwickeln sich fast ausschließlich Männchen. Diese bleiben kleiner und wandern nach dem Besatz früher ab, leisten aber deutlich weniger zur Fortpflanzung bei. Zudem haben sie im Vergleich zu weiblichen Aalen einen geringeren Fettanteil, sind deutlich einfacher zu räuchern, besser zu mästen, wachsen schneller ab und sind profitorientiert besser vermarktbar. Weibchen entstehen bevorzugt dort, wo Platz, Nahrung und Reviere vorhanden sind – also an sogenannten Hotspots. Werden jedoch zu viele Tiere auf engem Raum besetzt, verschiebt sich das Verhältnis zulasten der Weibchen – und damit langfristig gegen den Fortbestand der Art.

Zudem kann ein eimerweiser Besatz (in unzähligen Videobeiträgen im Web zu sehen) in vergleichsweise kurzer Zeit einen regelrechten Fressrausch bei lauernden Prädatoren auslösen. Glasaale sind auch für viele Trupps von „Friedfischen“ ein Festmahl. Ein so gedeckter Tisch wird oft einem Tauwurm vorgezogen.

Darüber hinaus sind Aale auch sehr kannibalistisch veranlagt. Wie Untersuchungen des Mageninhalts von älteren Aalen ergeben haben, werden insbesondere in Küstenregionen sowie in zugewanderten und stark besetzten Gewässern zahlreiche Glasaale von Artgenossen gefressen.

Ein irisches Beispiel zeigt die Tragweite: In einem See mit natürlichem Aufstieg lag der Weibchenanteil korrekt bei 100 %. Nach intensiven Besatzmaßnahmen sank er innerhalb weniger Jahre auf unter 40 %. Der Ertrag stieg nicht, sondern brach langfristig ein. Solche Erfahrungen wiederholen sich, wenn Aale unüberlegt und massenhaft an wenigen Stellen ausgesetzt werden. Hinzu kommt, dass Kormorane an diesen konzentrierten Ablagerungsorten ebenfalls leichtes Spiel haben.

Auch die genetische Herkunft des Besatzmaterials wurde lange unterschätzt. Forschungen zeigten, dass der Europäische Aal zwar als eine Art gilt, sich jedoch in verschiedene Stämme gliedert, die sich durch minimale genetische Unterschiede voneinander unterscheiden. Diese Unterschiede könnten erklären, warum Aale aus Frankreich, die in Deutschland besetzt werden, später wieder in Richtung ihrer „Heimatflüsse“ abwandern – und damit für hiesige Gewässer als Laicher verloren gehen. In der Folge könnte sich der Rückgang der einheimischen Stämme über Generationen weiter verstärken.

Ein weiteres Problem ist die Abhängigkeit vom Markt. Glasaale sind heute ein begehrtes Handelsgut, insbesondere für asiatische Aalfarmen. Kilopreise von mehreren Tausend Euro haben eine Situation geschaffen, in der legale und illegale Interessen eng beieinanderliegen. Kleinere Angelvereine, die sich früher noch Glasaale für den Besatz leisten konnten, müssen heute oft auf vorgezogene Farmaale zurückgreifen. Diese sind zwar größer und robuster, stammen aber häufig aus genetisch fremden Linien – und verstärken das Problem des unkontrollierten Stamm-Mischens.

Zudem wurde der Aalbesatz vielerorts als politisches Signal missverstanden. In den 2000er-Jahren, als über ein europaweites Fangverbot diskutiert wurde, besetzten manche Verbände massenhaft Aale, um stabile Bestände vorzutäuschen und so striktere Schutzmaßnahmen hinauszuzögern. Diese Aktionen waren kurzfristig vielleicht gut gemeint, langfristig aber kontraproduktiv: Sie überlasteten die Gewässer, förderten den Männchenanteil und täuschten eine Erholung vor, die biologisch gar nicht stattfand.

Wissenschaftler warnen daher seit Jahren, dass der reine Besatz kein Ersatz für funktionierende Lebensräume ist. Ohne freie Wanderwege, ohne Laichmöglichkeit in der Sargassosee und ohne Schutz der erwachsenen Rogner bleibt jede Maßnahme Stückwerk. Selbst groß angelegte Aktionen, wie Million-Glasaal-Aussetzungen, wirken im Vergleich zur tatsächlichen Verlustquote wie Tropfen auf den heißen Stein. Von einer Million Glasaalen erreichen unter natürlichen Bedingungen vielleicht zehntausend das Fangalter – und nur ein Bruchteil davon kehrt je als Laicher zurück.

Die nüchterne Bilanz lautet: Besatzmaßnahmen sind kein Allheilmittel, sondern nur ein kleiner Teil eines viel größeren Puzzles. Sie können helfen, lokale Bestände zu stabilisieren, sind aber ohne parallele Schutzmaßnahmen – etwa an Wehren, Wasserkraftwerken und in den Laichgebieten – weitestgehend wirkungslos. Der Aal braucht mehr als neue Fische im Wasser: Er braucht vor allem ein funktionierendes und durchgängiges Flusssystem sowie ein Schutz vor einer ausufernden Kormoranpopulation.

Vielleicht liegt gerade darin die wichtigste Erkenntnis aus einem Jahrhundert Aalbesatz: Nicht der Mensch rettet den Aal, sondern die Bedingungen, die er ihm lässt.

„Die älteste und längste Zeit der menschlichen Geschichte war die Altsteinzeit (Paläolithikum) – die Zeit der Jäger, Fischer und Sammler und sie waren bis heute nie eine Bedrohung der Aale.“  

Gefahren durch Klima und Schmuggelgeschäfte

Wie viele Gefahren kann eine einzige Fischart eigentlich überstehen? Diese Frage stellt sich unweigerlich, wenn man sich mit dem Europäischen Aal genauer und umfassend beschäftigt. Kaum ein anderer Fisch steht so sehr zwischen allen Fronten – vom sogenannten Klimawandel bedroht, von Schmugglern gejagt und vom Menschen zugleich gerettet und gefährdet.

Klimaveränderung – eine unsichtbare Bedrohung

Was passiert, wenn der Golfstrom schwächer wird oder sich verschiebt? Genau diese Entwicklung halten Meeresforscher inzwischen für „denkbar“. Eine Erwärmung der Ozeane würden die großräumigen Meeresströmungen verändern. Für den Aal kann das fatale Folgen haben – denn seine winzigen Larven, die Leptocephalus genannt werden, sind auf den Golfstrom angewiesen. Nur mit seiner Hilfe schaffen sie die lange Reise von der Sargassosee bis an den europäischen Kontinentalsockel.

Doch schon leichte Veränderungen in der Strömung „können“ bedeuten, dass viele Larven ihr Ziel gar nicht mehr erreichen. Weniger Glasaale an unseren Küsten heißt automatisch auch: weniger Gelb- und Blankaale natürlich in den Binnengewässern. Sollte dieser angeborene Transportmechanismus eines Tages zum Erliegen kommen, bevor die künstliche Vermehrung des Aals vollständig gelingt, wäre das Schicksal der Art besiegelt. Selbst perfekte Schutzmaßnahmen könnten dann nichts mehr ausrichten.

Schmuggel – ein Milliardengeschäft im Schatten

Doch nicht nur das Klima macht dem Aal zu schaffen. Auch der Mensch selbst ist zu einer der größten Gefahren geworden. Millionen winziger Glasaale werden jedes Jahr illegal aus Europa nach Asien geschmuggelt. In Ländern wie China und Japan gelten sie als Delikatesse und erzielen dort Schwarzmarktpreise von bis zu 6.000 Euro pro Kilogramm – mehr als Elfenbein oder Kokain.

Handschnellen

Wie läuft so etwas ab? Manchmal werden sie als „Kühlfisch zum Verzehr“ deklariert, verpackt in unscheinbaren Styroporboxen, getarnt als harmlose Lieferware. Ein einziger Schmuggelfang mit 120 Kilogramm Glasaalen entspricht etwa zwei Millionen Jungfischen – genug, um ganze Flusssysteme wiederzubesiedeln.

Internationale Ermittler sprechen längst von einer „Glasaal-Mafia“. Jährlich verschwinden rund 30 Tonnen dieser Tiere aus dem legalen Bestand. Trotz EU-Exportverbot und verschärfter Kontrollen floriert das Geschäft weiter. Seit 2017 wurden mehr als 87 Tonnen Glasaale im Wert von über einer halben Milliarde Euro beschlagnahmt – doch Experten schätzen, dass das nur etwa ein Zehntel des tatsächlichen Handels ist.

Hoffnung durch legale Besatzprogramme

Zwischen diesen Extremen steht der legale Glasaalbesatz, an dem wir uns als Aalangler und Aalschützer beteiligen. In Frankreich gefangene und zertifizierte Glasaale werden unter strengen Auflagen nach Deutschland gebracht und dort in offene Gewässer mit Meeranschluss ausgesetzt. Etwa 60 % der Kosten tragen EU und Bundesländer, den Rest finanzieren die Angel-Vereine selbst.

Doch selbst diese Mühe könnte vergeblich sein, wenn der Nachwuchs auf dem Rückweg in die Sargassosee keine Strömung mehr findet oder vorher schon in Schmugglernetzen landet.

Und so bleibt am Ende eine unbequeme Frage:
Wie lange kann der Europäische Aal noch zwischen Gier und Hoffnung bestehen?

Import und Export – Zwischen Verbot, Kontrolle und Ausnahmen

Darf man überhaupt noch Aale exportieren? Diese Frage taucht immer wieder auf – besonders dann, wenn von legalen und illegalen Glasaal-Transporten die Rede ist. Die Antwort ist klar, aber komplex: Grundsätzlich ist der Export des Europäischen Aals (Anguilla anguilla) außerhalb der Europäischen Union verboten. Und das seit 2010 – eine Reaktion auf den dramatischen Bestandsrückgang und den wachsenden internationalen Schmuggel. Doch wie so oft im Umweltrecht gibt es Ausnahmen, und gerade sie werfen viele Fragen auf.

Wann ist der Export überhaupt erlaubt?

Nur in absoluten Ausnahmefällen dürfen Aale oder ihre Entwicklungsstadien (also auch Glas- oder Steigaale) die EU verlassen. Diese Ausnahmefälle betreffen in erster Linie wissenschaftliche Zwecke – etwa genetische Untersuchungen, Reproduktionsforschung oder toxikologische Analysen, bei denen Proben oder wenige Individuen ins Ausland überführt werden.

Zudem können genehmigte Zucht- oder Erhaltungsprojekte außerhalb der EU eine Sondererlaubnis erhalten, wenn sie nachweisen, dass ihr Vorhaben dem Schutz der Art dient und nicht dem Handel. In diesen Fällen muss eine sogenannte CITES-Ausnahmegenehmigung (Convention on International Trade in Endangered Species) vorliegen, die jede Bewegung streng kontrolliert und dokumentiert.

Ein Export zu kommerziellen Zwecken – ob für den Verzehr oder zur Aufzucht (Mast) – ist dagegen ausnahmslos untersagt. Wer dennoch Aale in Drittländer bringt, verstößt gegen EU-Recht und das Washingtoner Artenschutzabkommen – ein Tatbestand, der in vielen Mitgliedstaaten strafrechtlich verfolgt wird.

Gibt es auch Regelungen zum Import?

Ja, auch der Import europäischer Aale unterliegt strengen Auflagen. Da die Art in Anhang II des Washingtoner Artenschutzabkommens gelistet ist, darf sie nur eingeführt werden, wenn die zuständigen Behörden nachweisen können, dass die Entnahme der Tiere aus der Natur nachhaltig war und die Bestände nicht weiter gefährdet. In der Praxis bedeutet das: Auch der Import ist faktisch fast vollständig zum Erliegen gekommen.

Einzige Ausnahme: Aale aus Aquakultur, die innerhalb der EU „gezüchtet“ (es sollte eher aufgezogen oder gemästet heißen) und im Rahmen kontrollierter Handelsstrukturen bewegt werden. Selbst dabei gilt: keine Ausfuhren nach Asien, keine Rückimporte, keine Vermarktung außerhalb des Binnenmarktes.

Warum ist das so streng geregelt?

Weil der Europäische Aal zu den am stärksten gefährdeten Wanderfischarten der Welt zählt. Seine Bestände liegen nur noch bei wenigen Prozent des ursprünglichen Niveaus. Jede zusätzliche Entnahme, jeder Transport und jede Unsicherheit im Handel erhöht das Risiko, dass die Art verschwindet.

Der legale Binnenhandel mit Glasaalen und vorgezogenen Steigaalen bleibt deshalb der einzige verbleibende Weg, um regionale Besatzprogramme und Forschungsprojekte zu versorgen – ein winziges Schlupfloch, das streng bewacht wird.

Und so steht auch hier wieder dieselbe Frage im Raum wie so oft beim Aal:
Wie viel Ausnahme darf man zulassen, ohne den Schutzgedanken selbst ad absurdum zu führen?

Was uns die Forschung bisher verrät

Die Forschung rund um den europäischen Aal – und in diesem Artikel ganz besonders um das Glasaalstadium – gleicht einem Geduldsspiel, das seit Jahrzehnten läuft. Immer wieder gibt es große Ankündigungen, dann Ernüchterung – und trotzdem kleine Schritte nach vorn. Heute wissen wir mehr über die empfindlichste Übergangsphase von der Weidenblattform (Leptocephalus) zur durchsichtigen Glasaalform als je zuvor. Und doch: Der entscheidende Durchbruch beim europäischen Aal fehlt weiterhin.

Vor allem in den letzten Jahren haben Wissenschaftler und Forscher in Europa große Fortschritte gemacht, was die Steuerung der Fortpflanzung betrifft. Mit hormonellen Methoden und deutlich verbesserter Wasserqualität lassen sich Aale inzwischen regelmäßig zur Laichablage bringen. Auch die Qualität von Laich und Larven konnte deutlich verbessert werden. Die Arbeiten von Projekten wie PRO-EEL oder am Thünen-Institut zeigen, dass man das Rätsel auch in Europa Stück für Stück knacken kann – wenn auch unter Laborbedingungen.

Doch sobald die winzigen Larven aus dem Ei schlüpfen, beginnt das eigentliche Problem: die Ernährung. Die Nachbildung des natürlichen Nahrungsangebotes im Ozean gelingt bisher nur für ca. 200 (max. 300) Tage. Spätestens bei dem Übergang vom Leptocephalus- zum Glasaalstadium bricht die Sterblichkeit wieder ein – und das meist in dem Moment, wo man glaubt, es endlich geschafft zu haben. Der Traum einer vollständig künstlichen Nachzucht beim europäischen Aal, also eines echten „Zyklus vom Ei bis zum Glasaal“, bleibt daher weiterhin ein Ziel, das man sehen, aber noch nicht greifen kann.

Und die Zeit drängt. Denn die natürlichen Glasaalbestände sind in Europa vielerorts auf unter fünf Prozent des früheren Niveaus gefallen. Der ICES fordert längst Fangstopps und mahnt, dass selbst der Besatz inzwischen kaum noch Nachwuchs sichern kann.

Wer mehr Informationen zum Stand der Forschung erfahren möchte, empfehle ich meinen Artikel: Forschung über die Fortpflanzung der Aale – Aalexperten

Rechtliches rund ums Glasaalstadium – Wenn schon die Jungfische geschützt werden müssen

Wenn wir über den Aal sprechen, denken wir oft an den großen Blankaal, der aus Flüssen abwandert und in die Sargassosee zieht. Doch tatsächlich beginnt der Schutz viel früher — nämlich im Glasaalstadium, dieser schimmernden, durchsichtigen Phase kurz nach der Meeresreise vom Atlantik an unsere Küsten. Und genau hier greifen heute die schärfsten rechtlichen Maßnahmen.

Warum? Weil Glasaale heute eine der sensibelsten Verbindungen in der Aal-Lebenslinie darstellen: Werden sie zu wenig, falsch oder unter schwer kontrollierten Bedingungen gefischt oder besetzt, hat das direkte Konsequenzen für zukünftige Bestände. Die EU hat dies erkannt und im Rahmen der Verordnung EG Nr. 1100/2007 festgelegt, dass nicht nur die erwachsenen Aale schützenwert sind, sondern ebenso die Aufsteiger-Generation der Glasaale.

Für Angler und Besatzakteure bedeutet das: Der Fang und Handel mit Glasaalen ist mittlerweile stark reguliert. Seit 2010 gilt faktisch ein Handelsverbot für Glasaale außerhalb der EU-Binnenzone. Der Export von Glasaalen zu kommerziellen Zwecken ist untersagt; erlaubt sind lediglich Ausfuhren für wissenschaftliche Ziele oder genehmigte Wiederansiedlungs-Programme unter strenger Kontrolle. In der Praxis heißt das: Ein Glasaal, der entdeckt wird, darf nicht mehr unkontrolliert in Aalfarmen oder auf internationalen Märkten verschoben werden – sein Wert ist heute nicht nur monetär, sondern vor allem ökologisch.

Besatzprogramme, die Glasaale verwenden, stehen ebenfalls unter genauer Beobachtung. Mitgliedsstaaten müssen dokumentieren, wieviel Anteil der gefangenen Glasaale im eigenen Gebiet verbleibt, wieviel exportiert wird und ob der Einsatz zum Schutz der Art beiträgt. So sehen Richtlinien eine Quote vor: Mindestens 60 % (später angestrebt sogar 75 %) der Gefangenen müssen für Besatz bzw. Wiederansiedlung innerhalb Europas genutzt werden. Wer das nicht nachweisen kann, riskiert Sanktionen.

Für Angler heißt das konkret: Jeder Glasaal-Besatz, den Vereine durchführen, muss nachvollziehbar sein. Herkunftsnachweise und Dokumentation gehört dazu. Einfach Aale kaufen und einsetzen reicht nicht mehr. Und: Fangzeiten oder Schonzeiten betreffen nicht nur große Aale, sondern ebenfalls diesen frühesten Lebensabschnitt. In manchen Küstenregionen sind komplette Fangverbote oder zeitlich begrenzte Schonzeiten bereits Realität.

Warum dieser Aufwand? Weil Glasaale nur eine Überlebensrate von oft unter 1 % haben – und jeder Verstoß gegen die Regeln bedeutet: weniger Aufsteiger, weniger Zukunft. Wenn der Glasaalbestand weiter schrumpft, fehlt die Grundlage für alle späteren Stadien. Der Aal zeigt eindrücklich: Ein Schutz in späteren Lebensphasen reicht nicht aus, wenn der Anfang fehlt.

Für jeden Aalangler ist die Botschaft klar: Mit deinem Haken fischst du nicht einfach nur irgendeine Fischart. Und wenn du dir ein kleines Stück Verantwortung übernimmst – beim Besatz, bei der Dokumentation und bei der Bewahrung – dann machst du einen Unterschied. Denn der Aal in den Gewässern könnte ohne uns sehr schnell zur Legende werden.

Fazit

„Zwischen Hoffnung und Erinnerung – das Vermächtnis der Glasaale“

Wenn man am Abend an einem stillen Küstengewässer steht und weiß, dass dort irgendwo zwischen Tang und Sand am Jahresanfang ein paar wenige Glasaale aufsteigen, dann spürt man, wie zerbrechlich Natur sein kann. Früher zogen hier unzählige Glasaale in Richtung Flussmündungen – heute sind es kleine Gruppen im Wasser, kaum wahrnehmbar, aber von unermesslichem Wert.

Vielleicht ist genau das der Punkt, an dem wir lernen müssen umzudenken. Der Glasaal erinnert uns daran, dass nicht jede Rettung spektakulär sein muss. Manchmal beginnt sie still – mit Forschung, mit Schutzprogrammen, mit echten Aalanglern, die Verantwortung übernehmen und genauer hinsehen.

Die Zukunft des Aals entscheidet sich nicht in den Tiefen der Sargassosee, sondern hier, an unseren Küsten. Sie hängt davon ab, ob wir seine Jugend bewahren – diese durchsichtige und verletzlichste Phase der Aale.

Und vielleicht, wenn wir eines Tages wieder Schlagzeilen lesen wie „Glasaale kehren zurück!“, dann werden wir verstehen, dass es nicht nur ein Naturwunder ist, sondern auch ein Zeichen dafür, dass wir etwas richtig gemacht haben. Bis dahin bleibt der Glasaal – Symbol, Hoffnungsträger und Mahnung zugleich.

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