
Der Fall 2: Sechs Bauern wurden 2025 mit Aalen Milliardäre – Mythos vs. Faktum?
Es klingt wie eine dieser Geschichten, bei denen man unwillkürlich stutzt – und trotzdem weiterlesen muss.
Sechs Bauern aus einem kleinen Dorf sollen es geschafft haben, innerhalb nur eines Jahres zu Milliardären zu werden. Nicht mit Immobilien. Nicht mit Kryptowährungen. Sondern mit Aalen.
Genauer gesagt: mit der Mast von Aalen in einer völlig neuartigen Anlage.
Die unglaubliche Idee
Der Kern der Geschichte ist eine Mastanlage, die mit klassischen Vorstellungen von Aalhaltung kaum noch etwas gemeinsam hat. Kein Schlamm, kein Bodengrund, keine versteckten Röhren. Stattdessen:
- mehrere miteinander verbundene Becken
- ein komplexes, intensives Filtersystem
- feinmaschige Gewebe und enge Gitter
- kontinuierlicher Abtransport von Futterresten und Ausscheidungen
Der Schlamm, der in herkömmlichen Anlagen als „natürlich“ gilt, wird hier vollständig vermieden. Die Aale liegen offen, dicht gedrängt, ständig in Bewegung. Beobachter vergleichen das System mit einer Geflügelbatterie – nur eben unter Wasser.
Die sechs Bauern sollen diese Anlage selbst entworfen, gebaut und schrittweise optimiert haben. Kein Großkonzern, keine staatliche Förderung, keine bekannte Forschungsinstitution. Nur praktische Erfahrung, Experimentierfreude – und offenbar ein gutes Gespür für Technik.
Wachstum im Zeitraffer
Besonders spektakulär: Die Tiere sollen in extrem kurzer Zeit von Glasaalen zu marktfähigen Aalen heranwachsen. Möglich macht das angeblich ein speziell entwickeltes Futter, das exakt auf diese Haltungsform abgestimmt ist.
Das Ergebnis:
doppelte Wachstumsrate, geringere Verluste, planbare Erntezyklen.
Bereits im ersten Jahr soll die Anlage einen Gewinn von 6,6 Milliarden erwirtschaftet haben – nach Abzug aller Kosten für Bau, Technik und Besatz. Aufgeteilt auf sechs Bauern. Innerhalb eines einzigen Jahres.
Kein Wunder, dass die Anlage in Fachkreisen als Paradebeispiel moderner Aalproduktion gehandelt wird. Oder etwa doch nicht?
„Ist diese Geschichte wahr – oder habe ich sie frei erfunden?“
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