Der Fall 6: Die gezähmten Aale – Mythos vs. Faktum?

In vielen Gewässern gelten Aale als scheu, beinahe unnahbar. Sobald sich ein Mensch im Wasser nähert, verschwinden sie meist blitzschnell in ihren Verstecken. Doch es kursieren Berichte, die dieses Bild auf den Kopf stellen. Angeblich gibt es Orte, an denen Aale von selbst auftauchen, sobald Menschen ans Ufer treten. Einige Beobachter behaupten sogar, dass die Tiere bestimmte Personen wiedererkennen und sich ihnen bereitwillig nähern.

Noch erstaunlicher klingt, dass diese Aale sich nicht nur sehen lassen, sondern auch streicheln oder gar von Hand füttern lassen. Augenzeugen schildern Szenen, in denen ausgewachsene Tiere ruhig im Flachwasser lagen, während Besucher Stücke von Fleisch oder Fisch direkt anboten. Manche sprechen davon, die Aale würden regelrecht „wartend“ erscheinen, fast so, als hätten sie gelernt, dass Menschen keine Gefahr bedeuten. Für gewöhnlich würde man solch ein Verhalten bei den meisten Haustieren erwarten – nicht jedoch bei einem Wildfisch, der für seine Zurückhaltung berüchtigt ist. Kann es wirklich stimmen, dass es zahme Aale gibt?


„Ist diese Geschichte wahr – oder habe ich sie frei erfunden?“

✅ Auflösung: Wahrheit!


So unglaublich es klingt: Zahme Aale sind keine Legende. Filmaufnahmen und dokumentierte Beispiele stammen vor allem aus Neuseeland, wo an verschiedenen Orten über Jahrzehnte hinweg Aale regelmäßig gefüttert wurden. Mit der Zeit verloren die Tiere ihre Scheu und entwickelten ein Verhalten, das selbst Fachleute erstaunte.
In Lower Moutere wurden Aale über Generationen hinweg gefüttert und erschienen zuverlässig, sobald Menschen am Ufer auftauchten.
Im Anatoki Valley lebten Aale über 90 Jahre lang an einem Flussabschnitt, wo Besucher sie mit der Hand füttern konnten.
Auch im Tasman-Distrikt wurden Aale zur Attraktion: Gäste füttern sie bis heute direkt aus der Hand.
Auch anderswo – wie zum Beispiel in der Ortschaft Stilbaai Südafrika. Dort leben seit über 200 Jahren Aale im Palinggat. Auch dort ist das Füttern eine spezielle Touristenattraktion. Nebenbei bemerkt – das Wort Palinggat (niederländisch) bedeutet auf Deutsch nichts anderes als Aal-Teich. 
Die „Tame Eels“ sind daher weniger mystisch als gedacht: Aale verfügen über ein hervorragendes Gedächtnis und können sich an Futterquellen – und die damit verbundenen Menschen – dauerhaft erinnern. Aus einem scheuen Wildfisch wird so, über lange Zeit und wiederholte Erfahrung, ein zahmer Aal.

Fazit: Die zahmen Aale sind Realität. Ein Stück lebendige Kulturgeschichte, das zeigt, wie eng Menschen und Tiere auch dort verbunden sein können, wo man es am wenigsten erwartet.

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