Gesetzlich vorgeschriebene und zweckmäßige Grundausrüstung
Für das Aalangeln wird im Fachhandel eine Fülle von Angelutensilien angeboten. Einige Ausrüstungsbestandteile sind vom Gesetzgeber vorgeschrieben, andere sind zwingend erforderlich, um überhaupt Aale angeln zu können, und manche Dinge sind einfach nur zweckmäßig und/oder hilfreich. Je nach Geldbeutel, Angelmethode, Entfernung zum Gewässer oder auch persönlichem Faible fällt die Ausrüstung eines Aalanglers unterschiedlich umfangreich aus. Die im Folgenden vorgestellte Zusammensetzung meiner persönlichen Ausrüstung für einen gewöhnlichen Aalansitz soll deshalb lediglich zur Veranschaulichung dienen und besitzt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Fischereischein (Allgemeine Angelberechtigung)
Der Fischereischein ist in den allermeisten Bundesländern überall vorgeschrieben und wird grundsätzlich durch das Ablegen und Bestehen einer Prüfung vor der unteren Naturschutzbehörde (i. d. R. dem Landkreis) gegen eine Gebühr erworben. Genauere Angaben über Art und Umfang der Prüfung, vorgeschriebene Lehrgänge, Ausnahmegenehmigungen usw. finden sich in den jeweiligen Landesvorschriften.
Nur durch den Erwerb des Fischereischeins ist für jeden Angler gleichermaßen sichergestellt, dass er die erforderlichen fachlichen Kenntnisse und Fertigkeiten für einen verantwortungsbewussten, ordnungsgemäßen und schonenden Umgang mit der Natur und somit auch der Kreatur Fisch erworben hat und entsprechend anwenden kann. Der Fischereischein berechtigt jedoch noch nicht überall zum Angeln, sondern grundsätzlich nur zum Erwerb von Angelscheinen oder Gastkarten. Ausnahmen gibt es für Häfen, Küstengewässer und manche Städte (z. B. Stockangelrecht in Bremen). Es gibt aber auch einzelne Möglichkeiten ohne Fischereischein zu Angeln (Gastkarte oder Urlaubsschein ohne Fischereischein)
Angelausweis, Angelschein, Angelkarte oder Fischereierlaubnisschein (ist alles im Grunde das gleiche)
Zum Angeln wird eine gültige Angelkarte benötigt. Diese berechtigt zur Fischerei in einem bestimmten Gewässer und wird in der Regel vom Eigentümer, Pächter oder einem Angelverein ausgegeben.
Angelscheine bzw. Gastkarten werden für diese Gewässer von den Vereinen und Fischern ausgegeben, welche die Fischereirechte für ihre Gewässer (Eigentum oder Pacht) besitzen. Vereinsmitglieder erhalten grundsätzlich Jahreskarten. Gäste erhalten in der Regel Tages-, Wochen- oder Monatskarten. Die Bedingungen zur Befischung der jeweiligen Gewässer sowie die Beiträge/Gebühren ergeben sich aus den jeweiligen Vereinssatzungen und/oder Gewässerordnungen
Mitglieder des ehemaligen DAV sind nicht auf die Gewässer ihres jeweiligen Vereins beschränkt. Sie können grundsätzlich alle Gewässer innerhalb des „DAV-Gewässerfonds“ eines Landes ohne zusätzliche Beiträge befischen. Lediglich für die DAV-Gewässer außerhalb des jeweiligen Landes muss pro Land ein gesonderter Beitrag entrichtet werden, der sich in der Regel jedoch im einstelligen Eurobereich bewegt.
Darüber hinaus gibt es noch Sonderkarten für ganz bestimmte Gewässer, z. B. die Salmonidenkarte zur Befischung von Salmonidengewässern oder die Kanalkarten für künstliche Wasserstraßen.
In einigen Bundesländern gelten ergänzend besondere oder abweichende Regelungen zur Ausstellung und Nutzung. Insbesondere in ehem. VDSF Gewässern.
Ergänzende Anmerkung: Es gibt nur noch einen offiziellen Dachverband: den DAFV. Aber faktisch bestehen quasi zwei „Systeme“ nebeneinander:
– Das westdeutsche VDSF-Nachfolgesystem (stärker vereinsorientiert, keine Länderfonds).
– Das ostdeutsche DAV-Nachfolgesystem (länderübergreifender Gewässerfonds, zentraler Beitrag je Land).
Das erklärt auch, warum sich Mitglieder im Osten freier bewegen können (z. B. mit einer 5 €-Zusatzmarke in mehreren Bundesländern angeln dürfen), während im Westen oft jede/s Gewässer/strecke einzeln über den Verein geregelt ist.
Fangkarte (einschließlich Stift zum Ausfüllen)
Zu jedem Angelschein wird in der Regel eine Fangkarte mit herausgegeben. In diese Karte sind alle Fänge – zumeist unterschieden nach Datum, Gewässer, Fischart, Größe und Gewicht – einzutragen. Grundsätzlich sind Datum und Gewässer vor Beginn des jeweiligen Angelns einzutragen. Die ausgefüllten Fangkarten sollen den jeweiligen Vereinen eine vernünftige Hege- und Besatzplanung ermöglichen und sind zum Ende des Jahres dort abzugeben. Jeder entnommene Fisch, der nicht festgehalten wird, kann auch nicht bei der neuen Besatzplanung berücksichtigt werden.
Dies ist insbesondere beim Aal zu beachten, da ansonsten – ohne größeren Aufwand (Elektrobefischung) – keine verlässlichen Zahlen über den Aalbestand ermittelt werden können, was wiederum zu einer durch die EU u.a. angeordneten Schonzeit (15 Tage/Monat) zur Folge führen könnte.
Maßband beim Aalangeln – Länge zuverlässig messen und Mindestmaß beachten
Auch wenn man sich in der Praxis anderer Hilfsmittel zur verlässlichen Längenbestimmung bedienen könnte, gehört meist ein vergleichbares „Maßband“ in der Regel zu den vorgeschriebenen Ausrüstungsgegenständen eines Anglers. Es dient der Kontrolle des Schonmaßes (Brittelmaß) gefangener Fische. Fische, die das vorgeschriebene Schonmaß nicht erreicht haben, sind schonend zurückzusetzen oder – bei schwerer Verletzung – fachgerecht zu töten und zu entsorgen. Das Mitnehmen oder die Verwendung als Köder ist ohne Ausnahme verboten! Auch wenn dies in den Augen einiger „Kochtopfangler“ unsinnig erscheinen mag. Denn nur so kann dem Vorwurf der vorsätzlichen Entnahme untermaßiger Fische entgangen werden, und nur so ist es den Fischereiaufsehern auch möglich, vorsätzliche Verstöße gegen die Mindestmaße festzustellen. Fische, die das Brittelmaß erreicht haben, sind grundsätzlich zu entnehmen, soweit sie nicht weiteren Schonmaßnahmen (z. B. Schonzeiten) unterliegen.
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- BIS 130CM MESSEN: Mit der Wild Devil Baits Camo Measure Mat kannst du Fische bis 130cm messen.
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Sinn und Zweck der Mindestmaße ist es im Allgemeinen, den Fischen eine einmalige Chance zum Ablaichen zu geben. Dies ist beim Aal natürlich äußerst fragwürdig, da er nur einmal im Leben ablaichen kann. Dennoch ergibt ein vernünftiges Mindestmaß auch beim Aal derzeit durchaus Sinn. Denn nur auf diese Weise wird sichergestellt, dass nicht unnötig Biomasse verschwendet wird und – zumindest theoretisch – die männlichen Aale die Geschlechtsreife erreichen können.
Unterfangkescher
In einigen Bundesländern ist das Mitführen eines Keschers zur Landung gefangener Fische gesetzlich vorgeschrieben. Aber auch in Ländern, in denen dies „noch“ nicht der Fall ist, kann es das Gewässer oder die Methode erforderlich machen, einen Aal mit dem Kescher landen zu müssen. Dies trifft beispielsweise auf den unerwarteten Fang kapitaler Aale mit relativ leichtem Gerät zu – ein Herausheben aus dem Gewässer ist dann zumeist unmöglich.
- Dieses Set wird mit einem Deluxe-Doppelnetz (106,7 cm) und einem 2 m langen Schraubgriff geliefert
- 106,7 cm Dual-Netz-Schwimmsystem Eigenschaften: 106,7 cm, mit zwei Netz-Schwimmern – balanciert perfekt auf dem Wasser aus, wobei das Ende leicht untergetaucht ist
- Diese Innovation nimmt den ganzen Aufwand beim Umgang mit Ihrem Kescher und spielt auch Exemplarfische.
- Eigenschaften des Schraubgriffs: 2 m, 2 Teleskop-Netzgriffe – Fiberglas
- Weicher Gummigriff – „Screw Fix“ Verbindung Ideal für alle Situationen beim Friedfischangeln
Es sind möglichst große Kescher mit tiefem und engmaschigem Netzbeutel zu bevorzugen. In groben Maschen verknotet sich ein gefangener Aal derart, dass man ernsthafte Probleme hat, ihn dort wieder herauszubekommen. Bei zu kleinen Keschern kann sich der Aal mit dem Schwanzende wieder aus dem Netz winden. In jedem Fall muss der Kescher nach einem Fang vom mitunter sehr zähen Schleim befreit werden. Überall dort, wo es erlaubt und möglich ist, sollte ein Aal jedoch ohne Verwendung eines Keschers – durch einfaches Stranden oder Herausheben – gelandet werden.
Ruten

Ohne Rute geht es bei der Angelfischerei logischerweise nicht. Es ist zwar möglich, mit Aalschnüren Aale zu fangen, aber erstens ist diese Methode meist verboten, und zweitens hat sie rein gar nichts mit Angeln zu tun. Es gibt nur sehr wenige Ruten, die absolut nicht zum Aalangeln geeignet sind. Von der Kopfrute bis zur Brandungsrute wurden bereits so ziemlich alle Varianten erfolgreich zum Aalangeln eingesetzt. Es wurden schon jahrelang auch spezielle Ruten mit perfekten Eigenschaften zum Aalangeln entwickelt.
Montageteile (Schnur, Haken, Posen, Gewichte, u.s.w.)
Die Schnur ist Bestandteil jeder Angelmontage. Ohne Schnur lassen sich mit der Angel keine Fische fangen. Anders sieht es mit den übrigen Bestandteilen der Montage aus. Im Grunde kann sogar auf einen Haken verzichtet werden – das sogenannte Pöddern ist insofern eine besondere Methode der „Angelfischerei“. Ansonsten ist grundsätzlich auch der Angelhaken ein zwingend erforderlicher Bestandteil der Ausrüstung.

Alle weiteren Bestandteile hängen von der jeweils gewünschten oder erforderlichen Fangmethode und der eingesetzten Montage ab und sind nur zweckgebunden in unterschiedlicher Zusammenstellung erforderlich. Vgl. hierzu auch Fangmethoden und Montagen.
Köder

Ohne Köder lassen sich keine Fische mit der Angel fangen. Der oder besser die Köder zählen deshalb zu den wichtigsten Bestandteilen einer Angelausrüstung. Für das Aalangeln kommen grundsätzlich nur natürliche Köder zum Einsatz. Diese sind zum Teil auch in konservierter Form im Fachhandel erhältlich. Eine Liste verschiedenster Aalköder ist unter dem Beitrag Köder zu finden.
Messer

Ein Messer gehört ebenfalls zu den obligatorischen Ausrüstungsgegenständen. Es erfüllt beim Angeln unterschiedlichste Zwecke. So wird es zum Knüpfen der Montage oder zum Zerteilen des Köders benötigt – auch, um die Schnur bei einem zu tief geschluckten Haken kurz vor dem Maul zu kappen. Vor allem aber wird es zum fischgerechten Töten der gefangenen Fische und zum Ausnehmen benötigt. Für einzelne Zwecke gibt es zum Teil auch spezielle Ausrüstungsgegenstände (z. B. Aaltöter), die den Einsatz eines Messers zumindest teilweise entbehrlich machen können.
Rollen
- Schluss mit Glöckchen, Piepern oder Swingern: Diese innovative Rolle liefert den elektronischen Bissanzeiger gleich mit!
- Gewicht:430g
- Schnurfassung:235m 0,30mm
- Übersetzung:4,7:1
Der Einsatz von Angelrollen beim Aalangeln ist zwar nicht zwingend erforderlich, bietet aber einige entscheidende Vorteile. So lassen sich mit einer Rolle sehr viel größere Distanzen befischen. Zur Auswahl stehen unterschiedlichste Modelle für so ziemlich jeden Geschmack und Geldbeutel. Meine Empfehlung:
Aaltöter

Ein Aaltöter, wie bereits erwähnt, ermöglicht insbesondere ungeübten Aalanglern das schnelle, saubere und vor allem fischgerechte Töten eines gefangenen Aals. Der Aal wird hierzu auf Höhe der Brustflossen in den Aaltöter geklemmt. Durch einen Schlag auf den Griff wird die Wirbelsäule blitzschnell und zielsicher durchtrennt.
Hakenlöser

Hat ein Aal den Haken so tief geschluckt, dass man ihn nicht mehr mit den Fingern lösen kann, er aber dennoch sichtbar ist, kann der Einsatz eines Hakenlösers zumeist Abhilfe schaffen. Diese Hakenlöser gibt es in unterschiedlichen Ausführungen und Größen.
Es lohnt sich immer, gleich mehrere verschiedene Modelle zur Verfügung zu haben. Ist der Haken bei untermäßigen Aalen jedoch zu tief geschluckt, so ist die Schnur kurz vor dem Maul abzuschneiden und der Aal zurückzusetzen. Maßige Fische sind zuerst zu töten – und erst danach wird der Haken gelöst(Achtung, häufigster Fehler!). Ein Herumstochern mit dem Hakenlöser im lebenden Aal ist unnötig und deshalb als eindeutige Tierquälerei anzusehen.
Einfache Bissanzeiger (Aalglöckchen, Knicklichter, …)

Je nach verwendeter Fangmethode stehen verschiedene Formen der einfachen Bissanzeige zur Verfügung. Während beim Posenangeln im Grunde nur der Schwimmer – ggf. mit Knicklicht – zur Bissanzeige verwendet wird, stehen beim Grundangeln viele andere Möglichkeiten zur Auswahl. Die einfachste akustische Anzeige stellen die altbewährten, auf die Rutenspitze geklemmten Aalglöckchen dar. Darüber hinaus gibt es zahlreiche optische Anzeigemöglichkeiten. Am häufigsten werden Gegenstände wie Silberpapier, Flaschendeckel, Sektkorken, Ü-Eier u. v. m. einfach in die Schnur gehängt. Von Vorteil sind Kombinationen akustischer und optischer Bissanzeiger, wie z. B. Aalglöckchen, die sich mit einem Knicklicht koppeln lassen.
Rutenständer/-auflagen

Zum Aufstellen einer Rute genügt im Grunde auch eine kleine Astgabel. Diese ist jedoch häufig nicht vorhanden und lässt sich zudem nicht auf die jeweilige Situation am Gewässer einstellen. Deshalb sollten zum Aufstellen der Rute zumindest einfache handelsübliche Rutenständer bzw. -auflagen verwendet werden.
Es ist von Vorteil, wenn diese einen stabilen Erdspieß besitzen, der auch in hartes oder steiniges Erdreich ohne große Probleme (z. B. durch Drehbewegungen) eindringen kann.
Angellot (Lotblei)

Ein einfaches Lot ist insbesondere beim Posenangeln zur schnellen Bestimmung der Gewässertiefe von Vorteil. In begrenztem Maße können mit einem Lot auch die Gewässerstrukturen an einem unbekannten Gewässer erforscht werden, um den richtigen Angelplatz zu finden. Dies nicht erst kurz vor dem Ansitz durchzuführen, könnte eine gute Idee sein.
Kopflampe
Licht ist beim Angeln in stockdunkler Nacht sehr hilfreich, um Ausrüstungsgegenstände wiederzufinden. Wenn man dabei auch noch die Hände frei haben möchte – etwa zum Beködern des Hakens – ist eine Kopflampe fast schon unentbehrlich.
Mit einer Rotlichtfunktion (nicht blinkend) ausgestattet, kann die Kopflampe auch zur Tauwurmsuche eingesetzt werden. Modelle mit LED-Technik sind den veralteten Modellen mit Glühlampe unbedingt vorzuziehen. Sie haben eine weitaus längere Lebensdauer, eine sehr gute Lichtausbeute bei deutlich geringerem Energieverbrauch, sind robuster gebaut und weniger störanfällig.
verschließbarer Eimer

Besteht ein vernünftiger Grund und es ist noch zugelassen, lebende Wirbeltiere als Köder zu verwenden oder wenn überhaupt noch irgendwo erlaubt ist, Aale nicht sofort zu töten, können sie in einem Eimer aufbewahrt werden. Dieser sollte unbedingt mit einem Deckel verschlossen werden können, da sich der Köder/Fang sonst sehr schnell selbstständig machen könnte/würde.
Dort, wo es legitim ist, sind natürlich auch geräumige Setzkescher für diesen Zweck verwendbar.
Nützliche Erweiterungen
Transportkoffer und -boxen
Zum Transport der Ausrüstung – insbesondere der vielen Kleinteile – ist eine gut einteilbare Box sehr zu empfehlen. Diese schützt die Ausrüstung vor Nässe und Verschmutzung. Durch individuelle Ordnungseinheiten lässt sich viel Zeit bei der Suche nach bestimmten Ausrüstungsdetails einsparen.

- Plano Guide Series Stowaway 4 – von Rack System: Entwickelt, um unsere 3700 Serie Utility Tackle Boxen zu halten, hält dieser große Tackle Box Organizer alle Ihre wichtigsten Ausrüstung griffbereit.
- Integrierter Schnellzugriff: Ein integriertes oberes Staufach und ein von oben zugängliches Fach mit DuraView-Deckel sorgen dafür, dass du deine wichtigsten Utensilien immer griffbereit hast.
Man behält stets den Überblick über vorhandene und ggf. zu ersetzende Teile – und vergisst nichts Wichtiges, wenn man alles dauerhaft in diesen Boxen zusammen aufbewahrt.
Ködernadel

Ködernadeln sind unerlässlich, wenn der jeweilige Köder auf das Vorfach aufgezogen werden soll oder muss. Sie kommen vorrangig bei der Verwendung von Köderfischen oder Fetzenködern zum Einsatz, können aber auch beim Aufziehen von Tauwürmern auf ein Vorfach hilfreich sein. Zur Herstellung eines Pödders sind sie jedoch ungeeignet, da sie in der Regel nur dünne Schnüre aufnehmen können.
Handtuch
Der Schleim des Aals ist extrem klebrig. Wer seinen Fang nicht mit speziellen Handschuhen anfassen will, wird zwangsläufig damit in Kontakt kommen. Um den Schleim nach der Versorgung des Fangs wieder loszuwerden, sollte immer ein Lappen oder altes Handtuch zur Ausrüstung gehören. Dieser sollte regelmäßig gewaschen oder ersetzt werden.
Arterienklemme

In einigen Situationen, in denen man mit zwei Händen nicht weiterkommt, kann eine Arterienklemme äußerst hilfreich sein. Mit ihr lassen sich Kleinteile gut fixieren. Gelegentlich kann man mit ihr auch einen mäßig tief geschluckten Haken besser entfernen als mit einem klassischen Hakenlöser, da sich die Klemme sehr sicher und präzise am Hakenschenkel ansetzen lässt.
Multifunktionszange

Abhängig von ihrer Ausstattung ist eine Multifunktionszange ein echter Allrounder. Meistens verfügt sie über eine Schere zum Durchtrennen von Schnüren, falls man nicht extra ein Messer benutzen möchte. Im Notfall kann man sich damit sogar einen eingerissenen Fingernagel entfernen und mit der integrierten Feile glätten. Ein kleiner Schraubendreher eignet sich für kleinere Reparaturen an der Rolle oder an elektronischen Bissanzeigern. Mit der Zange lassen sich ggf. Haken zurechtbiegen oder – sofern eine Kneiffunktion vorhanden ist – auch abkneifen, z. B. wenn man sich selbst gehakt hat oder ein untermaßiger Aal mit austretendem Haken in Augennähe gefangen wurde.
Taschenlampe

Falls die Kopflampe einmal ausfällt oder der Akku leer ist, sollte unbedingt auch eine zusätzliche Taschenlampe mit Ersatzbatterien mitgeführt werden. Auch hier ist Modellen mit LED-Technik der Vorzug zu geben – sie bieten bessere Lichtleistung bei geringerem Energieverbrauch und höherer Robustheit.
weißes Tuch oder Wachstuchtischdecke

Ein weißes Tuch oder eine helle, abwaschbare Tischdecke dient als Unterlage für alle regelmäßig benötigten Kleinteile während des Angelns. Auf diese Weise findet man sie auch im Dunkeln schnell wieder – und sie sind bei Bedarf blitzschnell zusammengepackt.
Schirm oder Zelt (ohne Boden)
Ein Schirm oder Zelt ohne Boden ist ein wertvoller Schutz vor Regen und Wind – vor allem, wenn man das Fahrzeug nicht direkt am Angelplatz parken kann, der Weg zum Gewässer aber auch nicht zu weit ist. Da diese Ausrüstung relativ sperrig ist, sollte sie nur mitgenommen werden, wenn der Ansitz länger dauert oder die Wetterlage es dringend erfordert.
Angelhocker oder Liege
Ein Hocker oder eine Liege zählen ebenfalls zum eher sperrigen Gepäck und machen vor allem bei längeren Ansitzen oder aus gesundheitlichen Gründen Sinn. In der warmen Jahreszeit kann man sich zur Not auch einfach einen Platz direkt am Ufer suchen.
Rod-Pod oder Quick-Pod
Auf sehr hartem oder sehr weichem Untergrund – wo klassische Rutenhalter mit Erdspieß versagen – bieten Rod-Pods oder Quick-Pods eine komfortable Alternative.
- 🎣 Bis zu 3 Ruten: Nie mehr entscheiden, welche Rute du mitnimmst
- 🔧 Vollständig verstellbar: Perfekte Position für komfortables Angeln garantiert
- 🎒 Mit Tragetasche: Kein Ärger mehr mit losen Teilen, immer gut verstaut
- 💪 Hochwertiges Aluminium: Leicht und langlebig für zuverlässigen Einsatz
- 🌟 Stabil auf jedem Untergrund: Verstellbare Beine und doppelter Mittelstab für maximale Stabilität

In Kombination mit elektronischen Bissanzeigern, Swingern oder anderem Zubehör kann man so sehr komfortabel und zeitgemäß auf Aale angeln.
Swinger (Pendel), Affenkletterer o.ä.

Diese visuell-mechanischen Bissanzeiger werden meist in Verbindung mit elektronischen Bissanzeigern und einem Pod eingesetzt – zur Schnurstraffung und als zusätzliche Bissanzeige. Je nach Bauweise lassen sie sich aber auch unabhängig davon verwenden. Es gibt Modelle, die durch eine Taschenlampe beleuchtet werden, sowie Varianten mit Halterung für Knicklichter.
- Die Funkreichweite beträgt ca. 150 m, je nach Gelände
- Ein 3-teiliges Bissanzeigerset, einschließlich 3-Funk-Bissanzeiger, 1-Empfänger und 3-Wobbler
- Untergebracht ist das ganze in einem praktischen gepolsterten Hardcase Transportkoffer
- Angelanzeigeleuchte und Angelschwingendes Gerät rot/gelb/grün LED-Leuchten
- Kabelloses Design für einfache Bedienung
elektr. Bissanzeiger
Der Markt für elektronische Bissanzeiger ist inzwischen kaum noch überschaubar. Es gibt einfache Modelle, die direkt auf den Rutenblank geklemmt werden, und solche, die auf Rutenständer oder Pods geschraubt werden können.

Ausstattung und Qualität variieren erheblich – und spiegeln sich oft, aber nicht immer, im Preis wider. Manche Modelle verfügen über Funkempfänger, die Bisse individuell anzeigen und auch über größere Distanzen zuverlässig übertragen können.
Echolot
Ein Echolot ermöglicht die schnelle und einfache Erkundung von Hindernissen und interessanten Gewässerstrukturen. Teilweise lassen sich damit auch Jungfischansammlungen ausmachen, die zur Beute des Aals gehören. Da Aale jedoch grundnah leben, werden sie selbst meist nicht auf dem Echolot sichtbar.
- 4 SAISON SONAR: Verwenden Sie es an Land, mit dem Kajak oder dem Bellyboot. 100 g, drahtloses Sonar – vielseitig und präzise. Synchronisiert mit iOS und Android Geräten.
- WIRELESS: Synchronisiert zum Telefon / Tablet mit WiFi (wie ein Hotspot ), KEIN INTERNETSIGNAL ERFORDERLICH. Deaktivieren Sie mobile Daten für eine Unterbrechungsfreie Verbindung.
- DETAILLIERTE DATEN: Fischsymbole, Struktur, Konturen, Tiefe, Temperatur, Vegetation, 100 m Anschlussbereich, 80 m Tiefenscan, Weit / Schmalstrahlabtastung.
- KAJAK DELIGHT: Installation in Sekunden, keine Batterie oder Kabel nötig, reibungsloses Ttrolling. Erstellen Sie Tiefenkarten Live während Sie auf einem Computer Karten anzeigen oder teilen.
- BOOTSANGELN: leichtes, kabelloses Sonar, 1,3cm Zielabstand, Bootsmodus GPS Mapping um die besten Orte zu kennen zu denen man zurückkehren kann.
Die meisten Geräte sind für den Einsatz vom Boot aus konzipiert, es gibt jedoch auch Modelle wie dieses hier, für das Uferangeln. Diese besitzen einen schwimmfähigen Funksender, der beim Wasserkontakt Daten wie Tiefe, Bodenbeschaffenheit, Pflanzenbewuchs oder Fischvorkommen an ein Empfangsgerät überträgt. Besonders an unbekannten Gewässern lässt sich so schnell ein Bild der Unterwassersituation gewinnen. Ansonsten reicht natürlich auch einen einfaches Lot.
Lockstoffe

Lockstoffe können helfen, die Attraktivität eines Köders in Zeiten reichhaltigen Nahrungsangebots zu erhöhen. Eine 100%ige Wirksamkeit auf den Aal konnte bislang nur für einen einzigen Duftstoff wissenschaftlichnachgewiesen werden – dieser ist weder im Handel erhältlich noch bezahlbar. Trotzdem kann das Anfüttern mit etwas Lockstoffen sinnvoll sein: Aale prägen sich den Geruch ein und finden entsprechend präparierte Köder beim späteren Ansitz schneller wieder, da der konditionierte Geruchsstoff stärker ausgespült wird.
Fotodokumentation und Sicherheit
Zwar ist die Fotodokumentation kein direkter Teil des Angelns, für viele Angler aber dennoch von Bedeutung – besonders beim Nachtangeln. Früher wurde hierfür meist eine Digitalkamera verwendet, heute hat sich das Smartphone als praktischer Allrounder etabliert: Es bietet ausreichend Bildqualität, LED-Beleuchtung, GPS-Koordinaten und schnelle Weiterverarbeitung. Gleichzeitig ist es ein unverzichtbares Sicherheitsinstrument – für Licht, Notrufe oder Orientierung – und sollte daher immer griffbereit sein.
Abschließende Hinweise
Wie bereits zu Beginn erwähnt, handelt es sich bei dieser Liste nur um eine beispielhafte – nicht abschließende – Zusammenstellung vorgeschriebener und/oder nützlicher Ausrüstungsgegenstände beim Aalangeln. Je nach Angelort, Witterung, Tageszeit oder persönlichen Bedürfnissen kann und sollte die Ausrüstung individuell ergänzt werden. Dazu zählen etwa auch:
• Persönliche Schutzkleidung (z. B. Gummistiefel, Regenjacke mit Reflektoren, Ärmelschoner, Handschuhe)
• Verpflegung
• Sanitäts- und Hygieneartikel (z. B. Pflaster, Desinfektionsmittel, Toilettenpapier)
Ein durchdachtes Ausrüstungskonzept sorgt nicht nur für mehr Komfort, sondern kann auch maßgeblich zur Ruhe, Sicherheit und zum Erfolg beim Aalangeln beitragen.
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